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GESUND & LECKER

Die heiligen Früchte der Aphrodite

30/04/2022

Savina & Thomas Chamalidis

In Kydonia, dem heutigen Chania, der bezaubernden Hafenstadt auf Kreta liegt der Ursprung der Obstkultur der Quitte, wo sie erstmals als Feldobst angebaut wurde. Ihren botanischen Namen „Cydonia“ verdankt die goldgelbe Frucht mit ihrem betörenden Duft dieser ehemals antiken Siedlung im Nordwesten der Insel. 

Die Quitte ist eine der ältesten und edelsten Obstsorten der Welt. Goldapfel nannten die alten Griechen diese herrliche Frucht. 

Als heiliges Symbol der Aphrodite taucht die Quitte beispielsweise in einem verlorenen Gedicht des Kallimachos auf: Als Acontius seine Geliebte im Hof des Aphrodite-Tempels sieht, pflückt er eine Quitte aus dem „Obstgarten der Aphrodite", beschriftet ihre Schale und rollt sie heimlich zu den Füßen ihrer ungebildeten Amme, die, neugierig geworden, sie dem Mädchen zum Vorlesen gibt, woraufhin das Mädchen sagt: „Ich schwöre bei Aphrodite, dass ich Acontius heiraten werde". Ein so im Temenos der Göttin gesprochenes Gelübde kann nicht gebrochen werden. 

Die „kydarischen" Äpfel waren somit in Griechenland als Symbol der Liebe und Fruchtbarkeit hoch geschätzt. Brautleute aßen vor der Hochzeitsnacht gemeinsam eine dieser heiligen Früchte der Liebesgöttin Aphrodite. Neben ihrer süßlichen Note weist die Quitte gleichzeitig einen herb bitteren Geschmack auf. Dies wurde in der Antike als Vorgeschmack auf die Freuden als auch die möglichen Schattenseiten einer Ehe interpretiert.

Noch im 8. Jhdt. n. Chr. am Hofe Kaiser Karls des Großen wurde diese Tradition gepflegt.

Im alten Rom waren Quitten als Gabe an die Nachtgöttin in Herrenzimmern zu finden. Ihr starker Duft sollte die Angebetete betören. Man war nicht nur von den Früchten begeistert, sondern fing bereits ihren verführerischen Duft in Form von Parfüms ein. Man liebte ihren angenehmen, intensiven Duft, ihr einzigartiges Aroma und die goldgelbe Farbe.

Geschätzt wurde die Quitte überdies wegen ihrer heilsamen Eigenschaften. Hippokrates rühmte sie als eine der heilsamsten und nützlichsten Pflanzen überhaupt.

Quitte trifft Mandarine…einfach köstlich!

Die fruchtig feine Mandarinen-Quitten Marmelade verbindet die einzigartigen Aromen der nach Ananas duftenden Quitte mit dem fruchtig frischen und doch sanften Geschmack der Mandarine zu einer wunderbar süßen Köstlichkeit. 

Inmitten der duftenden Obstgärten im Dorf Fournes im Hinterland von Chania entsteht diese einzigartige hausgemachte Marmelade, nach altem überlieferten und wohlbehütetem Rezept von Aggeliki, buchstäblich vom Baum ins Glas. 





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